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Kurz gesagt: Das Beste wird großgeschrieben, wenn es als Substantiv steht – wenn also kein Substantiv folgt. Am besten bleibt klein, weil es eine Frage nach dem „wie“ beantwortet. Die Probe: Steht ein Artikel davor und kein Substantiv dahinter, wird großgeschrieben.
Der Artikel ist das Signal. Wo das steht, folgt fast immer Großschreibung.
Groß
Das Beste kommt zum Schluss.
Ich wünsche dir alles Beste.
Er hat sein Bestes gegeben.
Das ist das Beste, was passieren konnte.
In all diesen Fällen ersetzt Beste ein Substantiv – es ist die Sache selbst, nicht die Art und Weise.
Klein
Am besten fährst du mit dem Zug.
Er singt am besten.
Das ist die beste Lösung. – hier folgt ein Substantiv.
Die Frage, die man stellt: Wie? Bei „wie“ bleibt es klein.
Die Probe
Man ersetzt das Wort gedanklich durch ein Substantiv.
Das Beste kommt zum Schluss → Der Höhepunkt kommt zum Schluss – passt, also groß.
Er singt am besten → Er singt am Höhepunkt – passt nicht, also klein.
Feste Wendungen
Groß: zum Besten geben, das Beste hoffen, sein Bestes tun, das Beste aus etwas machen, im besten Falle – hier steht ein Substantiv dahinter, also klein.
Klein: am besten, aufs beste beziehungsweise aufs Beste – beides zulässig, seit der Reform ist die Großschreibung ebenfalls möglich.
Es ist das Beste – groß. Es ist am besten – klein.
Dieselbe Regel bei anderen Wörtern
Sie gilt für alle Superlative: das Schönste, das Wichtigste, das Neueste, das Letzte.
Und ebenso für andere substantivierte Adjektive: das Gleiche, im Allgemeinen, des Weiteren.
Häufige Fragen
Heißt es „am besten“ oder „am Besten“?
Am besten, klein.
Und „alles Gute“ oder „alles gute“?
Alles Gute, groß – dasselbe Muster.
Wie ist es bei „das beste Auto“?
Klein, weil ein Substantiv folgt.
Was gilt bei „zum Besten geben“?
Groß.
Quellen
Geschrieben von Bella, Redaktion grammatikguru.de — sie schreibt hier über Rechtschreibung, Grammatik und Zweifelsfälle.





